Sketchnotes: Die Kraft der Handzeichnung im Content Marketing

Interview mit Stephanie Kowalski

“Jeder Mensch ist ein Künstler” hat Josef Beuys einmal gesagt. Stephanie Kowalski würde man ohne weiteres als Künstlerin bezeichnen, denn sie gehört zu den wenigen PR- und Marketing-Expertinnen, die Marketingkommunikation noch ganz handwerklich betreiben. Nämlich in Form von Sketchnotes, die sie per Hand zeichnet. Wir sprachen mit ihr über die Möglichkeiten für das Content Marketing in Unternehmen, mit sehr einfachen Darstellungstechniken aus der Masse der Hochglanz-Inhalte herauszustechen.

Stephanie Kowalski ist Bloggerin und unterstützt als freiberufliche PR-Beraterin kleine und mittelständische Unternehmen bei ihrer Kommunikation. In ihrem Blog Online PR Guide erklärt sie, wie man mithilfe bewährter PR-Strategien und moderner Online-Kanäle erfolgreich digital kommuniziert. Dazu gehören auch „Sketchnotes“, die sie mit analogen und digitalen Mitteln umsetzt.

“Stift und Papier befreien uns davon, innerhalb enger digitaler Grenzen zu denken.”

(Mike Rohde, Sketchnote-Experte)

Stephanie Kowalski im Interview

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Das Interview als Sketchnote

Lean Content Marketing Interview mit Stephanie Kowalski über Sketchnotes

Sketchnotes passen sehr gut zur Idee des Lean Content Marketing, bei der Entwicklung von Content mit kleinen und einfachen Formaten zu starten und schrittweise weiterzuentwickeln. Denn Sketchnotes lassen sich mit etwas Übung sehr schnell und mit wenig Aufwand erstellen. Diese Zeichnung zu unserem Interview könnte beispielsweise ein Prototyp für eine Infografik sein, die in weiteren Schritten verfeinert wird. Als „Minimum Viable Content“ eignet sie sich sehr gut dazu, beispielsweise in sozialen Medien zu testen, ob es sich lohnt, die Zeichnung zu einer Infografik weiterzuentwickeln. Findet die Zeichnung bzw. das Thema Anklang kann man den nächsten Schritt gehen. Wenn nicht, dann bleibt es beim Prototypen.

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